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08.10.2015
Traue ich mir das zu?
Ersthelfer-Ausbildung soll fester Bestandteil der Gesamtschul-Projektwoche werden. Der Plan, mit dessen Umsetzung die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule in diesen Tagen in ihrer Projekt- und Aktivitätenwoche beginnt, ist geeignet, die Schule sicherer zu machen:
Erstmals durchlaufen alle 120 Schüler des siebten Jahrgangs eine Schulung in Erster Hilfe. Neun angestellte oder ehrenamtliche Ausbilder des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land sind dafür in den vier Klassen unterwegs, jeder Schüler wird zwei Vormittage lang ausgebildet.

"Machen und aus Fehlern lernen..." Sonja Lütje, DRK


Kann jeden Tag passieren: Ein Mädchen ist in dieser Übungsszene vom Stuhl gestürzt, zwei Schüler einer siebten Klasse der MKG proben die Erste Hilfe mit Kühlbeutel am Kopf und Wärmedecke über den Beinen.


Theoretische Grundlagen, klar, die braucht es. Der Praxisanteil allerdings ist groß und setzt auf das Prinzip „machen und aus Fehlern lernen“, erläuterte Sonja Lütje vom DRK. Und so sahen sich Schüler plötzlich mit einer jungen Frau konfrontiert, die nach einem Sturz vom Stuhl über starke Kopf-schmerzen klagte. Kann passieren, wenn man versucht, auf diese nicht gerade sichere Art den Beamer unter der Decke einzuschalten. Das Programm mit Ansprechen der Verletzten, Notruf korrekt absetzen, Kühlakku am Kopf und Wärmefolie auf dem Körper und stabiler Seitenlage hatte die zwei Siebtklässler schon gut drauf. Der nächste Praxisblock: Wundenversorgung an fies geschminkten Unfallmimen.

In Unfallsituationen stünden mögliche Helfer oft vor einer psychologischen Hürde, nämlich der Frage, „traue ich mir das zu?“, erklärte Lehrerin und Projektinitiatorin Esther Kuck. Mit den Schulungen sollen die Schüler „gestärkt und befähigt werden, dann die Zuschauerrolle zu verlassen und Erste Hilfe zu leisten“.

Die Ersthelfer-Ausbildung soll fester Bestandteil der Projektwoche im siebten Jahrgang werden, kündigte Schulleiter Karl Watermann an. Er sieht sie als ein Element in einem pädagogischen Gesamtkonzept des Miteinanders und Füreinanders. Vorteil und Motivation für die Schüler: Mit der erfolgreich abgeschlossenen Schulung haben sie bereits die Erste-Hilfe-Voraussetzungen zum Beispiel für den Moped- oder Treckerführerschein erfüllt, erklärte Esther Kuck. „Die Siebtklässler jetzt sind stolz, fühlen sich verantwortlich und fähig“, schilderte sie eine Wirkung der Kurse.

Möglich wurde das Angebot mit Hilfe der Volksbank Saerbeck und der Firma Hakmann in Ladbergen als Sponsoren, mit Unterstützung des Fördervereins der Gesamtschule und dank vergünstigter Kursgebühren des DRK. Mit ihrer Ersthelferausbildung schwimmt die Schule gegen den Strom, merkte Esther Kuck an. Fördermittel des Landes dafür würden derzeit gestrichen.

Jo Henning Richter, Jugendreferent beim DRK-Kreisverband, lobte, dass die Gesamtschule mit der Ersthelferausbildung früher als andere Schulen bereits im siebten Jahrgang beginne und damit länger etwas von Schüler-Ersthelfern habe. Richter erklärte, dass die DRK-Ausbilder an der Schule auf ihre Aufwandsentschädigungen verzichten und stattdessen zu einer Spendenaktion die Flüchtlingshilfe aufrufen, die das DRK zunehmend leistet.

Geldspenden an den DRK-Bürgerservice Tecklenburger Land, Kontonummer 72455926, Kreissparkasse Steinfurt, Bankleitzahl 403 510 60, Verwendungszweck: „Flüchtlingshilfe“.

Quelle Text: Westfälische Nachrichten
Foto: DRK Tecklenburger Land
Autor: Alfred Riese


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