19.01.2019
DRK Kreisverband
Tecklenburger Land e.V.

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┬ę 2018
DRK KV Tecklenburger Land

Internationale Arbeit des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes



Unsere Internationale Arbeit


  Der DRK Kreisverband Tecklenburger Land ist Teil der weltweiten Rotkreuzgemeinschaft. Basierend auf dieser Tatsache enden unsere Aktivitäten nicht an den Grenzen unseres Gebiets, sondern gehen im Bewußtsein um unsere Verantwortung in einer sich immer weiter globalisierenden Welt deutlich darüber hinaus.
Neben der Rotkreuz-Kernaufgabe der Verbreitung des Humanitäten Völkerrechts sind die Kontakte zu anderen Rotkreuzgemeinschaften Ausdruck dieser Grundhaltung.
Zudem unterstützen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Arbeit des DRK Bundesverbands im Bereich der internationalen Katastrophenhilfe.
Der folgende Bericht zeigt in anschaulicher Weise, wie eine wirksame Hilfelogistik aufgebaut ist.




Was passiert genau nach einer Katastrophe, wenn Menschen in Not sind?



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  Unmittelbar nach Eintreten einer Katastrophe hilft als erstes die Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten vor Ort. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat in 189 Ländern über 100 Millionen Freiwillige weltweit. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung hat in 189 Ländern über 100 Millionen Freiwillige weltweit.
Die Soforthilfe vor Ort kann somit unmittelbar nach dem Katastrophenereignis beginnen. Die Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft sowie Spezialisten von der Internationalen Föderation erkunden die Lage, während erste Hilfen geleistet werden. So wird bedarfsgerechte Hilfe möglich.



Was genau macht die Internationale Föderation in Genf?

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften koordiniert in Absprache mit der Nationalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft, wer welche Hilfsmaßnahmen übernehmen wird.
Die Internationale Föderation ist als Dachverband der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften so organisiert, dass es neben dem Sekretariat in Genf in allen Regionen der Welt Büros gibt, um im Katastrophenfall schneller bei den Schutz- und Hilfebedürftigen vor Ort zu sein.

Interview mit Christian Hörl aus der Abteilung Internationale Zusammenarbeit.




Innerhalb weniger Tage wird die Lage erkundet und gemeinsam mit den betroffenen Menschen der Bedarf ermittelt. Daraus wird ein Aktionsplan erstellt, der festlegt, wer wann und wo welche Hilfe leistet. Solche Pläne werden nach Standards erstellt. Ebenso gibt es Standards für die Hilfen, die geleistet werden. Die Hilfsgüter müssen eine bestimmte Qualität haben. Dies gilt für Nahrungsmittel, Zelte und Artikel des täglichen Bedarfs ebenso wie für Hygieneartikel und die Versorgung mit Trinkwasser, aber auch medizinische Hilfen.



Neben dem Aktionsplan veröffentlicht die Internationale Föderation noch einen sogenannten Appeal, einen Aufruf, die für die Hilfsoperation nötigen materiellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Einige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen und halten einander ergänzende Hilfsgüter und modulare Einheiten der Nothilfe ständig bereit. So ist eine gut koordinierte und gleichzeitig sehr schnelle Hilfe möglich.
In Katastrophensituationen ist es notwendig, von Beginn an eine ausreichende Trinkwasserversorgung und zudem angemessene hygienische Lebensbedingungen zu schaffen. Das DRK verfügt im Wasser- und Hygiene-Bereich über standardisierte mobile Katastrophenhilfeeinheiten mit unterschiedlichen Kapazitäten und Ausstattungen. Das sogenannte Mass Sanitation Module 20 (MSM 20) ist eine davon und deckt neben den hygienischen Grundbedürfnissen von bis zu 20.000 Menschen auch deren Trinkwasserversorgung ab. Die Einheit umfasst ein Latrinenbau-Programm, Maßnahmen zur Abfallbeseitigung sowie die Ausgabe von portionierten Chemikalien zur Aufbereitung von Trinkwasser auf Haushaltseben. Die Verbreitung von ansteckenden Krankheiten über Schädlinge, wie z.B. Fliegen, Flöhe, Moskitos oder Ratten wird z.B. durch gezielte Ungezieferbekämpfung verhindert.
Das DRK verfügt auch über eine mobile Gesundheitsstation, die die medizinische Grundversorgung für bis zu 30.000 Menschen im Katastrophenfall sicherstellt. Das mobile Rotkreuzkrankenhaus bietet die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung für eine Bevölkerung von bis zu 250.000 Menschen an.



Im DRK Logistikzentrum werden die Katastrophenhilfe-Einheiten gelagert. Dort liegen auch eine begrenzte Anzahl anderer Hilfsgüter wie Zelte und Hygienepakete auf Abruf bereit. Hilfsgüter mit kurzer Haltbarkeit, wie Lebensmittel und Medikamente, werden innerhalb kürzester Zeit beschafft. Das DRK hat hierfür vorab mit zahlreichen Lieferanten Rahmenvereinbarungen abgeschlossen, die im Notfall sofort liefern.

Wie sieht die Logistik in solchen Fällen aus?

Das Material ist im Logistikzentrum am Flughafen Berlin-Schönefeld auf 4.000 qm eingelagert und das Personal ist auf schnelle Hilfe vorbereitet. Eine Ladung für einen Hilfsflug wird zusammengestellt und gleichzeitig wird ein Flugzeug gechartert.
Eine nächste Herausforderung ist, die Hilfsgüter schnell und effizient zu verteilen. Bei solchen Katastrophen passiert es häufig, dass man nicht landen kann, weil der nächstgelegene Flughafen zerstört ist. Auf dem Flughafen Tacloban zum Beispiel war die Situation direkt nach der Katastrophe dramatisch: es gab niemanden, der den Tower bedient hat und die Landebahn war durch Geröll und Palmen blockiert. Wir entschieden uns für den Schiffsweg: Alles wurde auf die Nachbarinsel Cebu geflogen, zwischengelagert und dann per Schiff und LKW ins Katastrophengebiet transportiert.
Aus diesem Grund fliegt das DRK erst dann Hilfsgüter ein, wenn wir die Situation gut kennen. Das geht sehr schnell. Es nützt nichts, Hilfsgüter zu versenden, die dann nicht ins Katastrophengebiet kommen oder auf dem Flughafen liegen. Wir müssen sicher sein effizient arbeiten und unsere Hilfeleistungen verteilen zu können.



Wenn möglich, werden Standardhilfsgüter wie Nahrungsmittel, Zeltplanen und Haushaltsartikel regional beschafft und auf dem kürzesten und schnellsten Weg in das Katastrophengebiet transportiert. Sind diese nicht in ausreichendem Umfang verfügbar, stehen Hilfsgüter für 300.000 Personen in den weltweiten Logistikzentren der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bereit. Aus Deutschland werden meist nur die spezialisierten mobilen Nothilfeeinheiten wie die Trinkwasserversorgung und Seuchenvorsorge oder die verschiedenen Gesundheitseinheiten eingeflogen.

Was passiert in der Wiederaufbauphase?

Das DRK arbeitet im Wiederaufbau immer mit der Nationalen Gesellschaft des betroffenen Landes zusammen. Oft werden auch sogenannte Konsortien mit weiteren Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften gebildet. Wir arbeiten nie isoliert, sondern sind eingebettet in ein Netzwerk und neben der Hilfe für die betroffenen Menschen unterstützen wir immer auch unsere Schwestergesellschaft beim weiteren Aufbau ihrer eigenen Kapazitäten. Dazu gehört zum Beispiel, dass Freiwillige ausgebildet werden, Arbeitsgrundlagen und -material haben und effizient arbeiten können.
Doch auch die Logistik ist in dieser Phase ein wichtiger Bestandteil. Manchmal werden zusätzliche Lagerhäuser gebaut und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, immer aber werden die Freiwilligen und Mitarbeiter gefördert und geschult, so dass sie besser vorbereitet sind und die Programme gut planen und umsetzen können. Werden beispielsweise Häuser gebaut, so sollen diese besser gegen Stürme oder Überschwemmungen schützen als es vor der Katastrophe der Fall vor.
Integriert in den Wiederaufbau werden Programme und Aktivitäten zur Katastrophenvorsorge, um die Menschen besser auf mögliche kommende Katastrophen vorzubereiten.
Hier gelangen Sie zur vollständigen Reportage auf der DRK- Hauptseite...






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