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29.11.2019
„Systemsprenger gibt es auch bei uns“
FilmvorfĂŒhrung fĂŒr DRK- Schulbegleiter/-innen
IbbenbĂŒren (28.11.2019). Jeder der den Trailer zum Film „Systemsprenger“ im Vorfeld gesehen hatte, erwartete am vergangenen Dienstagabend bestimmt keinen Gute-Laune-Film. Trotzdem waren die RĂ€nge des Apollo Kinos im Saal 4 gegen 17 Uhr mit Mitarbeitern des DRK, darunter Schulbegleiter/-innen, Erzieher/-innen sowie extra geladenen Grundschullehrer/-innen und Jugendamtsmitarbeiter/-innen, gut gefĂŒllt. Eingeladen hatte zu der privaten Sondervorstellung die Abteilung „Schulbegleitung“ des DRK BĂŒrgerservice. Der fachliche Bezug des Films zum Alltag eines Schulbegleiters hatte Abteilungsleitung, Ulrike Baumann und ihre Kollegin Britta Maihs-Ulitzka, dazu animiert den Film als Fortbildungsangebot fĂŒr rund 100 Schulbegleiter/-innen anzubieten.

Der Film “Systemsprenger“, welcher aktuell in Fachkreisen in aller Munde ist, zeigt das System der Jugendhilfe am Rande des Kollaps. Hauptprotagonistin, Benni, welche eigentlich Bernadette heißt, lĂ€sst so ziemlich jeden verzweifeln: Erzieher, Lehrer, Jugendamtsmitarbeiter und die eigene Mutter. Denn das neunjĂ€hrige MĂ€dchen ist schwer traumatisiert, was sich bei Benni in sehr gewaltbereitem Verhalten niederschlĂ€gt und das Zusammenleben mit ihr fĂŒr jeden unmöglich macht. Getrennt von ihrer leiblichen Mutter und ihren Geschwistern hat das blonde MĂ€dchen bereits unzĂ€hlige Wohngruppen durchlaufen und kennt auch die Inobhutnahmestelle sowie die kinderpsychiatrische Abteilung des örtlichen Krankenhauses als letzte Unterbringungsmöglichkeit, viel zu gut fĂŒr ihr Alter.





Teil des Films ist auch „Micha“, welcher als Anti-Gewalttrainer arbeitet und als Schulbegleiter fĂŒr Benni eingesetzt wird. Micha ĂŒbernimmt im Film zwar eigentlich nicht den regulĂ€ren Job eines Schulbegleiters, trotzdem wird in kurzen Filmsequenzen die Einbindung dieser Berufsgruppe im Kontext Schule oder auch in HilfeplangesprĂ€chen deutlich. Inga Staggenborg, Mitarbeiterin im Familien unterstĂŒtzenden Dienst (FuD) des DRK, kennt sowohl die Arbeit in Intensivwohngruppen aber auch die der JugendĂ€mter und findet: „Den Zuschauern wurde heute sehr anschaulich gezeigt, wie das System Jugendhilfe funktioniert. Auch die Themen NĂ€he&Distanz sowie die Beziehungsarbeit zwischen Klient und Schulbegleiter wurden durch verschiedenen Beziehungskonstellationen im Film mehr als deutlich.“

Aktuell werden weit ĂŒber 100 Schulkinder mit körperlichen, geistigen oder seelischen BeeintrĂ€chtigungen im Altkreis Tecklenburg durch das DRK betreut. FĂŒr die Betreuung gilt natĂŒrlich Ă€hnlich wie im Film, dass alle SchĂŒler ihre eigene Geschichte haben, auch wenn nur rund ÂŒ der betreuten SchĂŒler Parallelen zu Benni aufzeigen. Dennoch zeigt der Film keinesfalls unrealistische Szenarien des Systems Jugendhilfe: „Schockiert bin ich nach dem Film, viel eher ĂŒber die exakte Abbildung der Wirklichkeit“, so ein langjĂ€hriger DRK-Schulbegleiter.

„Zu wissen, weshalb ein SchĂŒler in bestimmten Situationen reagiert, erfordert ein hohes Maß an Empathie und die FĂ€higkeit eine Person lesen zu können. Und das sind nur ein paar Eigenschaften, die ein Schulbegleiter neben einer stabilen Persönlichkeit und viel Toleranz mitbringen muss“, erklĂ€rt Baumann. Denn nach der FilmvorfĂŒhrung wird deutlich, dass selbst die robustesten Mitarbeiter durch die Szenen nicht kalt gelassen wurden und im Anschluss an den Film das GesprĂ€ch mit Kolleginnen und Kollegen suchen, um das Gehsehende zu verarbeiten.

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