18.04.2019
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15.04.2019
In den Startlöchern für den Schulsanitätsdienst
SchĂĽler und SchĂĽlerinnen der GrĂĽterschule erlernen die Grundlagen der Ersten-Hilfe

Tecklenburger Land (11.04.2019). Viele Schulen im Tecklenburger Land haben ihn bereits, den Schulsanitätsdienst (SSD). Das hohe Interesse auf Seiten der Schülerschaft aber auch auf Seiten des Kollegiums führte dann auch bei der Förderschule in Mettingen zur Anfrage beim DRK- Kreisverband im Tecklenburger Land. Seit Februar werden von SSD-Koordinatorin und Erste-Hilfe Ausbilderin, Anna Münstermann, alle Schüler/-innen der Förderschule in den Grundlagen der Ersten-Hilfe geschult. „Die Arbeit mit Jugendlichen macht unfassbar viel Spaß. Im Gegensatz zu Erwachsenen gehen diese oft viel unbedarfter an die Sache und zeigen sich auch sehr kreativ in der Problemlösung“, so die 27-jährige DRK-Mitarbeiterin.

Für die Jugendlichen der zehnten Klasse ist das Thema „Erste-Hilfe“ komplettes Neuland und so sind den Gesichtern, vor Beginn der Schulung, noch einige Fragezeichen abzulesen. Im hellen Medienraum der Schule beginnt Münstermann dann mit dem Basiswissen zum Thema „Verbände“ und obwohl die Jugendlichen noch unwissend sind, beantworten sie viele Fragen intuitiv richtig. Beim Frontalunterricht soll es natürlich nicht bleiben, nach den Erläuterungen von Münstermann müssen die Jugendlichen auch gleich selber probieren. In zweier Teams beginnen die Jugendlichen sich zaghaft mit den verschiedenen Verbandsmaterialen auseinanderzusetzen. Nach und nach werden dann die bandagierten Arme und Oberschenkel von Münstermann begutachtet und hilfreiche Tipps zur besseren Umsetzung gegeben. Im weiteren Verlauf erfahren die Jugendlichen noch was bei einem Notruf zu beachten ist und wie die stabile Seitenlage korrekt ausgeführt wird. Besonders wichtig findet Münstermann: „Jeder Schüler muss seine eigenen Erfahrungen machen, denn durch die Praxis kommt auch später die Routine.“


„Unser Ziel ist der Aufbau eines Schulsanitätsdienstes an unserer Schule. Mit den Grundlagen-Schulungen bekommen alle Schüler/-innen den notwendigen ersten Einblick in das Thema“, erklärt Barbara Kammer, stellvertretende Schulleiterin der Grüterschule. Christine Hinz, Initiatorin und Lehrerin an der Schule, erklärt: „Im Mai wird die letzte Klasse in Erste-Hilfe geschult und ab September wir das DRK unsere Schulsanitätsdienstanwärter/-innen hier vor Ort ausbilden.“ Zusammen mit Iwona Maj-Damer hat Hinz das Projekt „Schulsanitätsdienst“ an die Schule geholt und zeigt sich überaus zufrieden mit der Arbeit des DRK.


Schulsanitätsdienst (SSD):
Als Mitglied des Schulsanitätsdienstes ist jeder Jugendliche automatisch auch Mitglied des Jugendrotkreuzes. Als solches erhält man kostenlos alle JRK-Lehrgänge, wie z.B. Notfalldarstellung (das Schminken von Wunden), Teilnahme am Tag des Schulsanitätsdienstes, Zeugnisbescheinigungen, praktische Fähigkeiten für das Ergreifen eines Berufs im sozialen-, pflegerischen oder auch medizinischen Bereich.
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